Pharma Quiz zum Mitraten đŸ€“

Atropin ist indiziert bei


A: Tachykardie
B: Bradykardie
C: Engwinkelglaukom
D: Paralytischem Ileus

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Antwort:

B: Atropin kann bei hÀmodynamisch relevanten Bradykardien angewendet werden. Bei Tachykardie, Engwinkelglaukom oder paralytischem Ileus ist Atropin kontraindiziert. 

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Mit welchem Wirkstoff können nicht-depolarisierende Muskelrelaxantien antagonisiert werden?

A: Atropin
B: Mivacurium
C: Neostigmin
D: Pilocarpin

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Antwort:

C: Ein klassischer Wirkstoff zur Antagonisierung bei Restkurarisierung (RelaxantienĂŒberhang) ist Neostigmin. Dabei sollte allerdings die parasympathomimetische Wirkung beachtet werden (Cave: bei Asthma, COPD und Bradykardie).

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Du willst eine Muskelrelaxierung bei einem Patienten mit Nieren- und Leberinsuffizienz durchfĂŒhren. Welches Medikament wĂ€hlst du?

A: Atracurium
B: Mivacurium
C: Rocuronium
D: Pancuronium

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Antwort:

A: Atracurium wird organunabhÀngig durch die Hofmann-Eliminierung abgebaut. Daher ist es besonders gut geeignet bei Patient:innen mit Nieren- und/oder Leberinsuffizienz.

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Welche der folgenden Nebenwirkungen sollte bei Amiodaron besonders berĂŒcksichtigt werden?

A: Hypotonie
B: Reflextachykardie
C: Long-QT-Syndrom
D: NierenschÀden

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Antwort:

C: Die Gabe von Amiodaron kann zu einem erworbenem Long-QT-Syndrom fĂŒhren. Also einer VerlĂ€ngerung der QTc-Zeit, welches mit Herzrhythmusstörungen wie Torsades-de-pointes Tachykardien einhergehen kann.

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Was beschreibt den Wirkmechanismus von AcetylsalicylsÀure am besten?

A: Reversibler kompetitiver Antagonismus der COX1 und COX2
B: Irreversibler unselektiver COX1- und COX2-Antagonismus
C: Selektiver COX1-Antagonismus
D: Reversibler COX1- und COX2-Antagonismus

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Antwort:

B: Bei der AcetylsalicylsÀure (ASS) handelt es sich um einen irreversiblen unselektiven COX1- und COX2-Hemmer. Erst durch Neusynthese der COX-Enzyme in kernhaltigen Zellen oder durch neue Produktion von neuen Thrombozyten (Dauer ca. 7-10 Tage) wird die Wirkung terminiert.

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Wie kann die Diagnose einer HIT2 gesichert werden?

A: Nachweis von Lupusantikoagulans
B: Nachweis von dsDNA-Antikörper
C: Nachweis von Anti-D-Antikörpern
D: Nachweis von Antikörpern gegen Komplex aus PlÀttchenfaktor-4 und Heparin

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Antwort:

D: Eine HIT2 beschreibt eine Heparin-induzierte-Thrombozytopenie. WÀhrend die HIT1 in der Regel relativ harmlos verlÀuft, kann es bei der HIT2 zu lebensbedrohlichen thrombembolischen Ergeignissen mit massivem Thrombozytenverlust kommen. Es handelt sich daher um einen Notfall. Die Antikoagulation sollte auf Argatroban oder Danaparoid umgestellt werden.

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In unseren Pharmakologie-Skripten findest du viele weitere Quizfragen đŸ€“

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